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    Ordinationsassistenz-Prüfung: Ablauf, Fächer und Vorbereitung

    Blutdruckmessung in der praktischen Prüfung

    Die Ausbildung zur Ordinationsassistenz endet in Österreich mit einer kommissionellen Abschlussprüfung. Sie findet vor einer Prüfungskommission statt und deckt drei Fächer ab: Diagnostische und therapeutische Maßnahmen, Arzneimittellehre und Administration. Geprüft wird dabei nicht nur Wissen. Du sollst an Fallbeispielen aus dem Ordinationsalltag zeigen, dass du die Tätigkeiten auch sicher ausführen kannst. Hier liest du, wer zur Prüfung zugelassen wird, wie sie abläuft, welche Fragen typisch sind, was bei einem negativen Ergebnis passiert und wie du dich in sechs Wochen gezielt vorbereitest.

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    Kurz gesagt

    • Die Abschlussprüfung ist in der MAB-Ausbildungsverordnung (MAB-AV) geregelt und wird vor einer Prüfungskommission abgelegt, nicht nur vor deinen Vortragenden.
    • Antreten darfst du erst, wenn Theorie und Praktikum abgeschlossen und die Einzelprüfungen positiv sind.
    • Kommissionell geprüft werden drei Fächer. Zusätzlich musst du mindestens zwei Fallbeispiele aus der Praxis lösen.
    • Bei „nicht bestanden“ hast du zwei Wiederholungen, frühestens zwei Wochen nach dem letzten Antritt.
    • Gute Vorbereitung heißt: üben, wie du deine Arbeitsschritte erklärst, statt nur Folien auswendig zu lernen.

    Inhaltsverzeichnis

    Was die kommissionelle Abschlussprüfung ist

    Die Ordinationsassistenz ist ein gesetzlich geregelter medizinischer Assistenzberuf. Laut Medizinischem Assistenzberufe-Gesetz (MABG), § 9 assistierst du bei medizinischen Maßnahmen in ärztlichen Ordinationen, Gruppenpraxen, selbständigen Ambulatorien, nicht bettenführenden Einheiten von Krankenanstalten und bei Sanitätsbehörden, und zwar nach ärztlicher Anordnung und unter ärztlicher Aufsicht. Weil du dabei auch Blut abnimmst, Schnelltests durchführst und mit Medikamenten umgehst, reicht ein einfaches Kurszertifikat nicht aus.

    Deshalb sieht die MAB-Ausbildungsverordnung, § 25 vor, dass du am Ende der theoretischen und praktischen Ausbildung eine kommissionelle Abschlussprüfung ablegst. Inhaltlich umfasst sie jene Fächer, bei denen die Verordnung eine Beurteilung durch die Prüfungskommission festlegt. Alle anderen Fächer beurteilen die Lehrkräfte schon während der Ausbildung.

    Wichtig für dein Lernen: Laut § 26 MAB-AV werden die erworbenen Kompetenzen „anhand mindestens zweier Fallbeispiele aus der Praxis umfassend und integrierend“ überprüft. Das bestätigt auch das bundesweit abgestimmte Curriculum der Gesundheit Österreich GmbH. Integrierend heißt: Eine einzige Patientensituation kann Fragen aus allen drei Fächern auslösen, etwa von der Blutabnahme über das passende Medikament bis zur korrekten Dokumentation.

    Die Ausbildung umfasst insgesamt 650 Stunden, aufgeteilt auf MAB-Basismodul, Aufbaumodul Ordinationsassistenz und Praktikum. Einen ausführlichen Überblick über den gesamten Weg findest du in unserem Beitrag zur Ausbildung zur Ordinationsassistentin.

    Wer zur Prüfung zugelassen wird

    Zur Prüfung kannst du dich nicht einfach anmelden. Die Zulassung ist an die Ausbildung geknüpft, die du davor absolviert hast. In der Praxis verlangen Lehrgänge typischerweise:

    • Anwesenheit im Unterricht: Bei vielen Lehrgängen gelten etwa 20 % Fehlzeiten als Obergrenze. Die genaue Regel steht in der Lehrgangsordnung deines Anbieters.
    • Positive Einzelprüfungen in allen Fächern, die von den Lehrkräften beurteilt werden, also zum Beispiel Anatomie, Hygiene und Rechtsgrundlagen.
    • Abgeschlossenes Praktikum mit dokumentiertem Kompetenzerwerb. Meist bestätigt das die oder der Ausbildungsverantwortliche in einem Lernzielkatalog.

    Beim Praktikum lohnt sich genaues Hinsehen. Wird der Kompetenzerwerb im Praktikum nicht bestätigt, musst du es laut § 24 MAB-AV so bald wie möglich wiederholen, nach Möglichkeit in einer anderen Einrichtung. Ausgenommen ist die duale Ausbildung, bei der du schon in einer Ordination arbeitest. Ein Praktikumsplatz mit echter Anleitung ist daher schon die halbe Prüfungsvorbereitung.

    Auch der Zeitplan ist gesetzlich geregelt. Die Lehrgangsleitung muss der oder dem Vorsitzenden der Prüfungskommission spätestens acht Wochen vor dem geplanten Termin melden, wer zugelassen ist, und Termine sowie Prüferinnen und Prüfer vorschlagen. Die Kommissionsmitglieder werden spätestens sechs Wochen vorher geladen. Für dich heißt das: Dein Prüfungstermin steht meist rund zwei Monate vorher fest. Genau dann sollte dein Lernplan starten.

    Die drei Prüfungsfächer im Überblick

    Das Aufbaumodul Ordinationsassistenz ist in Anlage 7 der MAB-Ausbildungsverordnung festgelegt. Die Tabelle zeigt, welche Fächer dazugehören und wer sie beurteilt:

    Fach im Aufbaumodul Mindeststunden Beurteilung durch
    Anatomie und (Patho-)Physiologie: Organsysteme 40 Lehrkraft
    Infektionslehre und Hygiene inkl. Desinfektion und Sterilisation 30 Lehrkraft
    Berufsspezifische Rechtsgrundlagen 7 Lehrkraft
    Diagnostische und therapeutische Maßnahmen 60 Prüfungskommission
    Arzneimittellehre 8 Prüfungskommission
    Administration 20 Prüfungskommission

    Auch wenn Anatomie und Hygiene nicht kommissionell geprüft werden: Bei den Fallbeispielen brauchst du dieses Wissen trotzdem. Wer erklärt, warum ein Harnstreifentest auffällig ist, braucht die Grundlagen der Niere. Wer ein Instrument aufbereitet, braucht die Hygieneregeln.

    Diagnostische und therapeutische Maßnahmen

    Das ist das umfangreichste Prüfungsfach, und hier wird am meisten praktisch gefragt. Im Mittelpunkt stehen die Tätigkeiten, die der Beruf laut MABG umfasst: Blutabnahme aus der Kapillare und aus der Vene bei Erwachsenen, standardisierte Schnelltests (Point-of-Care-Testing) von Blut, Harn und Stuhl, standardisierte diagnostische Programme wie EKG und Blutdruckmessung sowie die Vor- und Nachbereitung von Untersuchungen. Rechne mit Fragen zu Reihenfolge, Material, Patientenidentifikation, Fehlerquellen und deinen Grenzen: Was darfst du selbst, was nur nach ärztlicher Anordnung?

    Arzneimittellehre

    Mit acht Stunden ist das Fach klein, in der Prüfung aber nicht zu unterschätzen. Typisch sind Fragen zu Darreichungsformen, Lagerung (Kühlkette, Ablaufdatum, Lichtschutz), zum Unterschied zwischen Wirkstoff und Handelsname, zu Neben- und Wechselwirkungen in Grundzügen und zum Umgang mit Suchtgiften in der Ordination.

    Administration

    Hier geht es um den Ablauf in der Ordination: Terminvergabe, Patientenaufnahme, e-card, Dokumentation, Befundwesen, Datenschutz und Verschwiegenheit sowie der Umgang mit Sozialversicherungsträgern. In Fallbeispielen wird oft gefragt, was du in welcher Reihenfolge dokumentierst und an wen du einen Befund weitergibst.

    Übungsfragen, wie sie in der Prüfung vorkommen können

    Offizielle Fragenkataloge werden nicht veröffentlicht, und jede Prüfungskommission setzt eigene Fallbeispiele ein. Die folgenden Übungsfragen haben wir aus den Inhalten der Prüfungsfächer abgeleitet. Sie zeigen dir, auf welcher Ebene gefragt wird:

    1. Fallbeispiel: Ein 58-jähriger Patient kommt nüchtern zur Blutabnahme, die Ärztin hat ein Blutbild und Blutzucker angeordnet. Beschreibe die Vorbereitung, die Durchführung der venösen Blutabnahme und die Reihenfolge der Röhrchen. Was tust du, wenn der Patient während der Abnahme blass wird?
    2. Welche Elektroden legst du bei einem 12-Kanal-EKG wo an, und welche Fehlerquellen verfälschen die Aufzeichnung?
    3. Ein Harnstreifentest zeigt Leukozyten und Nitrit positiv. Was dokumentierst du, und an wen gibst du das Ergebnis weiter?
    4. Ein Impfstoff wurde über Nacht außerhalb des Kühlschranks gelagert. Wie gehst du vor?
    5. Eine Angehörige ruft an und möchte telefonisch Befunde ihres erwachsenen Vaters erfahren. Wie reagierst du, und warum?
    6. Welche Tätigkeiten darfst du als Ordinationsassistenz nicht übernehmen, auch wenn es in der Ordination gerade hektisch ist?

    Beantworte jede Frage laut und in ganzen Sätzen, so als säße die Kommission vor dir. Die meisten Punkte bekommst du für die begründete Reihenfolge deiner Schritte, nicht für Fachbegriffe allein.

    So läuft der Prüfungstag ab

    Die Lehrkräfte deiner Ausbildung führen die Prüfung durch und schlagen der Kommission eine Beurteilung vor. Zusätzlich dürfen laut § 26 MAB-AV die oder der Vorsitzende und die Lehrgangsleitung selbst Fragen stellen. Bei vielen Lehrgängen wird die kommissionelle Prüfung mündlich abgenommen, oft mit praktischen Anteilen.

    Zur Kommission gehören laut § 10 MAB-AV mehrere Personen, unter anderem eine Vertretung der Gesundheitsbehörde des Landes, die Leitung des Lehrgangs, eine Vertretung der Arbeitnehmer-Interessen und die Prüfenden der Fächer. Die Kommission ist beschlussfähig, wenn neben dem Vorsitz mindestens drei weitere Mitglieder anwesend sind. Sie entscheidet in nichtöffentlicher Sitzung mit einfacher Mehrheit; bei Stimmengleichheit gibt der Vorsitz den Ausschlag, Enthaltungen sind nicht erlaubt.

    Beurteilt wird in vier Stufen, von „mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden“ über „mit gutem Erfolg bestanden“ und „bestanden“ bis „nicht bestanden“. Nach dem positiven Abschluss erhältst du ein staatlich anerkanntes Zeugnis und darfst die Berufsbezeichnung führen.

    Ein praktischer Hinweis: Bleibst du der Prüfung ohne triftigen Grund fern, kann das als „nicht bestanden“ gewertet werden. Die Regeln zur Abwesenheit stehen in § 27 MAB-AV. Bist du krank, melde dich vor dem Termin bei der Lehrgangsleitung und bring eine Bestätigung mit.

    Wenn es beim ersten Mal nicht klappt

    Ein negatives Ergebnis ist ärgerlich, aber kein Ende der Ausbildung. Laut § 28 MAB-AV darfst du die kommissionelle Abschlussprüfung zweimal wiederholen. Die Wiederholung findet zum frühestmöglichen Termin statt, frühestens jedoch nach zwei Wochen. Erst wenn auch die zweite Wiederholung negativ ist, regelt § 29, dass Teile der Ausbildung wiederholt werden müssen.

    Nutze die Zeit zwischen den Antritten gezielt:

    • Bitte die Lehrgangsleitung um ein Feedback-Gespräch: In welchem Fach, bei welchem Fallbeispiel lag das Problem?
    • Wiederhole nicht alles, sondern die Lücke. Meist ist es ein Ablauf (z. B. Röhrchenreihenfolge) oder eine Abgrenzung (was darf ich, was nicht).
    • Simuliere die Prüfung mindestens zweimal mit jemandem, der dir unerwartete Zwischenfragen stellt.

    Prüfungsvorbereitung in sechs Wochen

    Da der Termin meist rund acht Wochen vorher feststeht, passt ein Sechs-Wochen-Plan gut. Er geht davon aus, dass du neben Praktikum, Job oder Familie etwa fünf bis sieben Stunden pro Woche lernst.

    1. Woche 1: Bestandsaufnahme. Geh deine Unterlagen zu den drei Prüfungsfächern durch und markiere jedes Thema mit Ampelfarben. Rot bekommt in den nächsten Wochen die meiste Zeit.
    2. Woche 2: Diagnostische Maßnahmen, Teil 1. Blutabnahme kapillär und venös, Schnelltests, Fehlerquellen. Schreib jeden Ablauf als Schritt-für-Schritt-Liste auf eine Karteikarte.
    3. Woche 3: Diagnostische Maßnahmen, Teil 2. EKG, Blutdruck, Vor- und Nachbereitung von Untersuchungen, Hygiene am Arbeitsplatz. Üben, wenn möglich, im Praktikum unter Anleitung.
    4. Woche 4: Arzneimittellehre und Administration. Lagerung, Darreichungsformen, Dokumentation, Datenschutz, Befundweitergabe. Diese Fächer lassen sich gut mit Karteikarten-Apps lernen.
    5. Woche 5: Fallbeispiele. Nimm dir täglich ein Fallbeispiel vor und beantworte es mündlich über alle drei Fächer hinweg. Nimm dich mit dem Handy auf und hör dir die Antwort an: Wo zögerst du, wo fehlt eine Begründung?
    6. Woche 6: Probeprüfung und Erholung. Zwei vollständige Simulationen, danach nur noch Wiederholung der Karteikarten. Am Vortag lernst du nichts Neues mehr.

    Verlässliche Lernmaterialien sind deine Lehrgangsunterlagen, die Lernziele deines Praktikums und der Gesetzestext selbst. Die Abgrenzung deiner Tätigkeiten liest du am besten direkt im MABG nach. Übungsfragen aus Foren oder sozialen Netzwerken sind oft veraltet oder stammen aus der alten Ausbildung zur Ordinationsgehilfin. Nutze sie höchstens als Ergänzung.

    Woran du eine gute Ausbildung mit Prüfungsvorbereitung erkennst

    Ob du die Prüfung sicher bestehst, entscheidet sich zum Großteil schon bei der Wahl des Lehrgangs. Diese Fragen helfen dir beim Vergleich:

    • Ist der Lehrgang nach MAB-G anerkannt und führt er zu einer kommissionellen Prüfung mit staatlich anerkanntem Zeugnis? Ohne beides gibt es keine Berufsberechtigung.
    • Wie wird das Praktikum organisiert? Hilft der Anbieter bei der Suche nach einem Praktikumsplatz, oder bist du auf dich allein gestellt?
    • Gibt es Probeprüfungen und Fallbeispiel-Training, oder endet der Unterricht mit der letzten Theorieeinheit?
    • Wie erreichbar sind die Lehrenden? Eine persönliche Ansprechperson, die deine Fragen vor der Prüfung beantwortet, ist mehr wert als zusätzliche Folien.
    • Passt das Zeitmodell zu deinem Alltag? Online-Theorie in deinem eigenen Tempo kann den Unterschied machen, ob du nebenbei wirklich zum Lernen kommst.
    • Sind die Kosten transparent, inklusive einer allfälligen Prüfungsgebühr und der Kosten bei einer Wiederholung?

    Wie sich die verschiedenen Ausbildungswege im Gesundheitsbereich unterscheiden, zeigt unser Vergleich der medizinischen Assistenzausbildungen. Einen Überblick über Online-Formate und Qualitätskriterien findest du in unserem Beitrag zur Online-Ausbildung im Gesundheitsbereich.

    Kosten und Förderung

    Die Kosten unterscheiden sich je nach Anbieter und Bundesland deutlich. Prüfe deshalb vor der Anmeldung, ob du gefördert werden kannst. Die Arbeiterkammer empfiehlt bei einem Jobwechsel eine Bildungsberatung, um Interessen, Potenziale und mögliche Förderungen zu klären. Bist du bereits angestellt, kann dein Arbeitgeber über die AMS-Qualifizierungsförderung für Beschäftigte Unterstützung für Weiterbildungskosten erhalten. Bist du arbeitslos gemeldet und das AMS weist dir eine Schulung zu, informiert die AK Oberösterreich über deine Rechte bei AMS-Schulungen.

    Welche Wege es konkret für die Ordinationsassistenz gibt, haben wir in unserem Beitrag zur AMS-Förderung für die Ordinationsassistenz zusammengefasst. Was du nach dem Abschluss verdienen kannst, liest du im Überblick zum Gehalt als Ordinationsassistenz in Österreich.

    Unsere Sicht: Die Prüfung belohnt Routine, nicht Auswendiglernen

    Unsere Sicht: Die Prüfung belohnt Routine, nicht Auswendiglernen — overview diagram

    Wir entwickeln unsere Ausbildungen gemeinsam mit Ärztinnen und Ärzten, also mit genau den Menschen, die später mit dir in der Ordination arbeiten. Aus dieser Perspektive ist die kommissionelle Prüfung kein Wissenstest, sondern eine Generalprobe für deinen ersten Arbeitstag. Die Kommission will sehen, dass du einen Patienten sicher durch eine Blutabnahme begleitest, ein auffälliges Ergebnis richtig weitergibst und deine Grenzen kennst.

    Deshalb setzen wir auf 1:1-Betreuung während des gesamten Lernprozesses. Wer am Küchentisch lernt und bei einer Frage zur Röhrchenreihenfolge niemanden fragen kann, lernt Lücken mit. Wer seine Fragen sofort klären kann, geht mit Routine in die Prüfung. Unser Rat an dich: Nimm das Praktikum so ernst wie die Theorie, frag im Praktikum nach, wann immer etwas unklar ist, und übe deine Antworten laut. Dann wird die Prüfung zu dem, was sie sein soll, nämlich der letzte Schritt in einen Beruf, den du bereits kannst.

    — Amir

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    Bei MediClass lernst du die Theorie der Ordinationsassistenz online und in deinem eigenen Tempo. Praxis und Praktikum absolvierst du gemäß MAB-G, und wir unterstützen dich bei der Praktikumsvermittlung. Während der gesamten Ausbildung begleitet dich eine persönliche Ansprechperson, bis du zur kommissionellen Prüfung antrittst.

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    Häufige Fragen zur Prüfung

    Ist die Prüfung zur Ordinationsassistenz schwer?

    Die Prüfung ist anspruchsvoll, weil sie Wissen aus mehreren Fächern an Fallbeispielen verknüpft. Wer das Praktikum aktiv genutzt und Abläufe laut geübt hat, ist aber gut vorbereitet. Die meisten Unsicherheiten entstehen bei Abgrenzungsfragen, also bei der Frage, was du selbst durchführen darfst.

    Ist die Prüfung schriftlich oder mündlich?

    Die Einzelprüfungen während der Ausbildung sind oft schriftlich, etwa als Multiple-Choice-Test oder mit offenen Fragen. Die kommissionelle Abschlussprüfung wird bei vielen Lehrgängen mündlich abgenommen, häufig mit praktischen Teilen. Wie es bei dir abläuft, steht in der Lehrgangsordnung deines Anbieters.

    Wie oft darf ich die Prüfung wiederholen?

    Laut MAB-AV darfst du die kommissionelle Abschlussprüfung zweimal wiederholen. Zwischen zwei Antritten müssen mindestens zwei Wochen liegen. Erst nach einer negativen zweiten Wiederholung musst du Teile der Ausbildung wiederholen.

    Kann ich die Prüfung ohne Lehrgang ablegen?

    Nein. Zur kommissionellen Abschlussprüfung wirst du nur zugelassen, wenn du die theoretische und praktische Ausbildung abgeschlossen hast. Ein externer Prüfungsantritt ohne Ausbildung ist nicht vorgesehen.

    Quellen

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